Die Talsperre Nonnweiler ist trotz der starken Niederschläge der letzten Woche nicht übergelaufen, d.h. die Hochwasserentlastungsanlage ist nicht benötigt worden. Momentan geben wir doppelt so viel Wasser aus der Talsperre ab wie zuläuft. Somit sinkt der Wasserspiegel um 5 cm pro Tag. Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir zur Zeit auf die vielen Anfragen per Mail oder Anruf leider nicht antworten können.

Die Talsperre Nonnweiler


Die Talsperre Nonnweiler – auch Primstalsperre genannt – ist eine der großen und mit rund 60 Metern Tiefe zugleich eine der höchsten Talsperren in der Bundesrepublik Deutschland. Vor dem Bostalsee und dem Stausee in Losheim ist die Talsperre Nonnweiler der größte Wasserspeicher des Saarlandes.

Die Talsperre hat ein Fassungsvermögen von rund 20 Mio. m³. Damit könnte der jährliche Trinkwasserbedarf von Saarbrücken und Trier gedeckt werden. Ihre Wasseroberfläche beträgt 1 km² bei Vollstau.

Die benachbarten Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz teilen sich den See. Rund 60% der Fläche liegen im saarländischen Kreis St. Wendel, 40% sind dem rheinland-pfälzischen Kreis Trier-Saarburg zuzurechnen. Das 41 km² große Wassereinzugsgebiet liegt mit ca. 91% in Rheinland-Pfalz, mit 9% im Saarland.

Historie der Talsperre

Die Geschichte der Talsperre Nonnweiler begann bereits Ende der 50er Jahre. Damals gab es erste Überlegungen und bereits baureife Pläne zum Bau einer Talsperre im Primstal oberhalb von Nonnweiler. Die Voraussetzungen, überschüssiges Wasser der Prims für die Wasserwirtschaft, insbesondere für die Trinkwasserversorgung, zu nutzen, waren gut. Im 41 km² großen Einzugsgebiet fallen die höchsten Niederschläge. 1973/74 wurde schließlich mit den Bauarbeiten begonnen..