Züscher Hammer

In nur 3,5 Kilometer Entfernung vom Staudamm liegt der Züscher Hammer, ein besonders beeindruckendes Zeugnis vorindustrieller Geschichte des Hochwaldes. Bereits vor dem Dreißigjährigen Krieg hat es in der Gegend eine blühende Eisenindustrie gegeben. Anfang des 17.Jhd entstand in Züsch das größte Eisenwerk des Hunsrücks. Auf Initiative des Fördervereins „Züscher Hammer“ wurde das alte Hammerwerk rekonstruiert und 2001 in Betrieb genommen. Zusammen mit den Mauerresten einer ehemaligen Lagerhalle und dem Gedenkkreuz für die erste Kirche der Schmelze vermittelt es einen lebendigen Eindruck von Arbeit und Leben der Menschen in den Wäldern um den heutigen Stausee.